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tb fiderisdorf by mariettakobald
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Sprache

Die im 13./14. Jahrhundert eingewanderten Walser waren der Grund dafür, dass das bis anhin im Prättigau gesprochene Romanische mehr und mehr verschwand.

Fast im ganzen Prättigau wird der typisch walserische sch-Laut gebraucht. So heisst es zum Beispiel „schie“ anstatt sie.

Auch das im Churer-Deutsch hart ausgesprochene K wie in „Khur“ wird zum weichen Ch. Das berühmte „Khuchikhäschtli“ wird also zum „Chuchichäschtli" und somit spricht man für einmal im Prättigau wie die Mehrheit der Deutschschweizer auch…

Natürlich gibt es auch im Prättigau bekannte Redensarten. Folgend ein paar besonders schöne:

  • Däm chalbärät dr Holzschlegel (Schiitstock) uf dr Dilli - ihm glückt alles
  • Das ischt äso Chogen wiä Lueder - das ist eines wie das andere
  • Där machät widrm an Grannä wiä ä schissägä Tschutt - Er macht wieder eine saure Miene
  • Nid gätaan wiä merken - tun als ob nichts wäre

Viele weitere Mundartausdrücke, Lustiges und Interessantes findet man im Buch «Prättigauer Mundartwörterbuch, Redensarten, Vor- und Übernamen» erschienen 1991, erhältlich bei der Buchdruckerei in Schiers und teilweise auch bei den lokalen Informationstellen.

Hier können Sie mal reinhören, wie wir Prättigauer so "tönen". Viele weitere Sagen und Geschichten finden Sie auf der Homepage des Alp Spektakels.

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