328 Fadära-Weg

Winterwandern

Die Landschaft rund um Seewis bezaubert zu jeder Jahreszeit. Besonders reizvoll ist der Winter im Islatal, wo man sich zuweilen wie in einem Märchen aus Schnee und Eis fühlt.

  • Typ Winterwandern
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 2:37 h
  • Länge 6,8 km
  • Aufstieg 222 m
  • Abstieg 222 m
  • Niedrigster Punkt 951 m
  • Höchster Punkt 1069 m

Beschreibung

Vom beschaulichen Dorf Seewis, welches etwas erhöht vom Talboden liegt, führt der romantische Winterwanderweg über die Ebene des Islatals, talauswärts in Richtung Bündner Rheintal. Anfangs folgt er dem Lauf eines kleinen Bächleins und quert später die Riet-Ebene. Unter der schützenden, dicken Schneeschicht verbirgt sich ein rund sieben Hektaren grosses Flachmoor von nationaler Bedeutung.

Der letzte Abschnitt hinauf zum Weiler Fadära führt durch einen lichten Waldabschnitt. An den südlich ausgerichteten und wettergeschützten Hängen des Vilan herrscht ein ausgesprochen mildes Klima. Besonders günstig ist dieses für die wilden Dichter-Narzissen, welche zwar erst im Frühling, dafür zu Hundertausenden auf den Seewiser Matten blühen.

Am schönsten ist es, den gleichen Weg zurück zu wandern. Etwas schneller gelangt man auf der Fahrstrasse zurück nach Seewis. Das rechtwinklige und für ein Bergdorf untypische Strassennetz sowie die Massivbauweise, die man erstaunt zur Kenntnis nimmt, entstanden nach dem verheerenden Dorfbrand von 1863. Durch eine verbesserte Dorfplanung soll sich ein solcher auf keinen Fall wiederholen.

Warme Winterschuhe mit Profil sind empfehlenswert!

Auf der A13 und A28 nach Seewis. Ausfahrt Valzeina, Grüsch, Seewis nehmen. Den Wegweisern Richtung Seewis folgen.
Gebührenpflichtige Parkplätze im Parkhaus Leschga oder beim Schützenhaus.
Mit der Rhätischen Bahn RhB bis nach Grüsch und dem PostAuto nach Seewis Dorf (Fahrplanfeld 90.201
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