72 Prättigauer Höhenweg: in 4 Tagen von der Bündner Herrschaft nach Klosters (4 Etappen)

Weitwanderweg

Der Prättigauer Höhenweg wird seinem Namen vollauf gerecht: Wandern entlang der Höhenkurven, auf der einen Seite die Kalkkulisse des Rätikon, auf der andern Seite wechselnde Aus- und Tiefblicke. Gipfelgenuss dann zuletzt auf dem Jägglischhorn.

  • Typ Weitwanderweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 25:00 h
  • Länge 63,2 km
  • Aufstieg 2500 m
  • Abstieg 3800 m
  • Niedrigster Punkt 517 m
  • Höchster Punkt 2270 m

Beschreibung

Den Prättigauer Höhenweg braucht man passionierten Wanderern kaum vorzustellen. Ihnen allen sind Schesaplanahütte und Carschinahütte ein Begriff, vielleicht haben sie schon die Schesaplana (der Name bedeutet «flacher Stein») bestiegen und gemerkt, dass die Kalkfelsen an diesem Berg nicht flach, sondern brüchig, verschrundet und – von der Hütte aus gesehen – schwindelerregend steil sind.

Die Highlight-Route führt den Höhenkurven nach unter den Kalkflühen von Schesaplana, Kirchlispitzen und Drusenfluh hindurch und lässt aus sicherer Distanz die Kletterer beobachten, die wie Spechte in einer der zahlreichen Sportkletterrouten hängen, die die Flühe des Rätikon durchziehen. Erst in der letzten Etappe ist es auch dem Wanderer vergönnt, einen Gipfelsteinmann zu erreichen. Dafür ist die Sicht vom Jägglischhorn zwischen St. Antönien und Klosters umso umfassender und bietet Einblicke in den gesamten Gebirgskranz des Rätikon.

 

Etappen:

1. Etappe: Nach dem malerischen Malans auf steil gewundenem Weg hinauf zum Fadärastein mit tollem Tiefblick ins Churer Rheintal. Dann beschaulich nach Seewis i.P. Einblick ins Vorderprättigau. Auf Feld- und Waldstrasse zur Schesaplanahütte.

2. Etappe: Gut ausgebauter und oft begangener Höhenweg, mit immer wechselnden Ein- und Tiefblicken ins Prättigau. Beim Drusator Blick auf die österreichische Seite des Rätikon. Aussichtsreiche Lage auf der Carschinahütte.

3. Etappe: Von der Carschinahütte zweieinhalbstündiger, einfacher Abstieg nach St. Antönien. Blick zu den Kletterfelsen des Rätikon. St.Antönien ist ein ursprünglich erhaltenes Walserdorf und im Winter eine begehrte Skitourendestination.

4. Etappe: Nach einem langen Aufstieg über Alpstrassen und Bergwege hinauf zum Jägglischhorn schweift der Blick übers ganze Rätikon und den gesamten Prättigauer Höhenweg. Sanfter Abstieg über Matten, vorbei an malerischen Ställen zur Bergstation der Madrisabahn.


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Die Touren können ausserdem mit den öffentlichen Verkehrsmittel vereinfacht werden.

Der Weg ist gmäss Wanderskala SAC als T2 (Bergwandern) eingestuft. Definition Weg / Gelände:  Weg mit durchgehendem Trasse und ausgeglichenen Steigungen. Falls markiert: weiss-rot-weiss. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen. Definition Anforderung: etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen.

Von Zürich / St. Margrethen her kommend verlassen Sie die Autobahn A13/E43 in Landquart in Richtung Landquart, Davos, Vereina. Fahren Sie auf der N28 bis nach Klosters Dorf. 

Ihr Auto parken Sie kostenlos auf dem Parkplatz der Madrisabergbahn . In Klosters Platz sind sämtliche Parkplätze gebührenpflichtig.

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