Durchs romantische Schraubachtobel von Schiers nach Schuders

Wanderrouten

Ein Stück Kanada im Prättigau, das ist das urtümliche Schraubachtobel zwischen Schiers und Schuders und fasziniert Jung und Alt. Wo früher Baumstämme geflösst wurden, kann man heute auf einer Kiessstrasse dem Schraubach entlang wandern. Dort wo das Flussbett breiter wird, verschmelzen Weg und Bach zu einer romantisch-wilden Oase, die zum Bräteln, Baden und Steine sammeln einlädt.

 

  • Typ Wanderrouten
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:30 h
  • Länge 9,2 km
  • Aufstieg 630 m
  • Abstieg 20 m
  • Niedrigster Punkt 654 m
  • Höchster Punkt 1267 m

Beschreibung

Man folgt den Hinweisen zur "Salginatobelbrücke“ und biegt nach links, sobald man den Schraubach erreicht. Nach einer grossen Schreinerei und dem Werkhof der Gemeinde durchquert man das Kieswerk und verlässt nach einer Forellenzucht die Zivilisation. Die private Kiessstrasse ist noch breit und wird hauptsächlich für den Holztransport benutzt. Bei der Chalchofenhütte zweigt links der Rundweg zur Salginatobelbrücke ab. Wir wandern bequem weiter Richtung Norden und erreichen die breiteste Stelle des Schraubaches, hier ändert er ständig sein Flussbett und schiebt die unterschiedlichsten Steine an den Rand. Man kann es sich fast nicht verkneifen, das eine oder andere Exemplar einzupacken, auch wenn der Rucksack beträchtlich schwerer wird. Kinder und junggebliebene Erwachsene suchen sich die schönsten Schwemmholzteile, andere kühlen ihre Füsse im  Bachbett oder bräteln sich eine Wurst.

Im Weitermarschieren wird der Schraubach zum romantischen Tobel, links und rechts streben  Felswände und Kiesschrunden nach oben. Hier war früher der Start der Flösser, die unter Lebensgefahr die Baumstämme nach Schiers lotsten. Die Einheimischen aus dem Weiler Salfsch sägten das Holz aber vor Ort. Das Gebäude der alten Sägerei steht noch und ist rechts oberhalb der zweiten Brücke erkennbar. Der Weg nach Schuders zweigt nun vor dieser Brücke links ab und steigt sogleich steil an.  Zum Schluss sind es noch 200 Höhenmeter bis zum Bergdorf Schuders, etwas anstrengend zwar, aber immer im Schatten  auf einem  angenehmen Waldweg. Die Belohnung erwartet die Wanderer im Bergdorf Schuders: ein Panoramablick ins Rätikon und hinüber zum Rätschenmassiv. Wer will,  wartet in der „Post“ aufs Postauto oder wandert zurück nach Schiers, über das Weltmonument Salginabrücke.

Autor der Tour: Walter Tschopp

Eine leichte Wanderung, die man auch bei sanftem Regen  machen kann. Nicht zu empfehlen ist die Tour bei Gewitter. 

Über die A13 und die A28 nach Schiers.
Kostenlose Parkplätze bei der ersten Ortsausfahrt an der B28 (von Landquart kommend). Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie beim Bahnhof.
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