Klettersteig Gauablickhöhle

Klettersteig

Klettern oder Höhlentour? Der Klettersteig Gauablickhöhle bietet die ideale 2-in-1-Lösung. Der mittelschwere Klettersteig auf der Nordseite der Sulzfluh birgt ein besonderes Highlight: Mitten im Klettersteig taucht man in der 350 m lange Gauablickhöhle in die Welt der Höhlenforschenden ein. Zurück am Tageslicht geht es mit steileren, klammernreichen und leichteren Passagen zum Ausstieg. 

  • Typ Klettersteig
  • Schwierigkeit B/C mittel
  • Dauer 8:30 h
  • Länge 17,1 km
  • Aufstieg 1460 m
  • Abstieg 1460 m
  • Niedrigster Punkt 1617 m
  • Höchster Punkt 2702 m

Beschreibung

Die ersten Höhenmeter überwindet man rasch über gut gesicherte Platten (A/B). Warmgelaufen, geht es über einen kurzen, steileren Pfeiler (B) in den Quergang (A), welcher bereits zum Höhleneingang führt. Das Highlight der Route steht bevor: die Gauablickhöhle wartet darauf erkundet zu werden. Stirnlampe anknipsen nicht vergessen, denn es wird stockdunkel. Die Höhle ist auf der ganzen Länge durchgesichert. Zurück am Tageslicht lädt rechterhand eine kleine Bank zum Innehalten und den Ausblick geniessen ein. Linksseitig geht es über eine kurze Querung in den zweiten rassigen Klettersteigabschnitt. Bald gelangt man zur Schlüsselstelle dieser Via Ferrata - einem kleinen Überhang (C). Gleich darüber erfolgt links der Notausstieg (blau-weiss-blauer Weg). Doch der letzte Abschnitt lockt mit klettersteigtechnisch schöner Kletterei. Über Rampen und steilere Stufen mit vielen Klammern steigt die Route senkrecht empor bis zum Ausstieg. 

 

Zustieg (alle Zustiegsrouten sind markierte Bergwanderwege):

  • ab St. Antönien Garstett (Parkplatz 6) via Partnunsee durchs Gemstobel, anschliessend durch Im Rachen ca 4.5 Std.
  • ab Carschinahütte durchs Gemstobel, anschliessend durch Im Rachen ca 3 Std.
  • ab Tilisunahütte über die Karrenfelder, anschliessend durch Im Rachen ca 2 Std. 

TIPP: Gipfelstürmer können auf dem Zustieg oberhalb des Gemstobels noch einen Abstecher auf die Sulzfluh machen (ca. 20 Minuten, 117 Höhenmeter, 2817 m ü.M.)

Abstieg (alle Abstiegsrouten sind markierte Bergwanderwege):

  • über die Karrenfelder via Grüenfürggli nach St. Antönien Garstett (Parkplatz 6) ca 2.5 Std.
  • über die Karrenfelder zur Tilisunahütte, via das Tilisunafürggli nach St. Antönien Garstett (Parkplatz 6) ca 2.5 Std.
  • durchs Gemstobel via Partnunsee nach St. Antönien Garstett (Parkplatz 6) ca 2.5 Std.

Eine zweckmässige Aussrüstung ist obligatorisch. Anseilgurt, Klettersteigset, Steinschlaghelm, gutes Schuhwerk, geeignete Bekleidung sowie Handschuhe sind unerlässlich. Ausserdem wird für diese Route eine Stirnlampe benötigt (350 m lange Höhle).

Bei der Ausrüstung muss darauf geachtet werden, dass Klettersteigset und Gurt für das Gewicht des Kindes geeignet sind. Sichern Sie das Kind bei Unsicherheit immer nach.

Inmitten der beeindruckenden Bergkulisse der Sulzfluh-Schijenflue erfrischt ein Sprung in den Partnunersee nach dieser langer Tour.

Für zusätzliche Kletterzeit bietet sich für routinierte Klettersteiggänger mit guter Kondition eine Kombination mit den anderen Klettersteigen der Sulzfluh an (Klettersteig Partnunblick, Familien-Klettersteig Partnunblick).

  • Wir empfehlen grundsätzlich für die Besteigung einen patentierten Bergführer zu engagieren. Alle Zustiege führen über markierte Wanderwege.
  • Begehen Sie den Klettersteig nur mit der nötigen Erfahrung
  • Für eine sichere Begehung sind gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung.
  • Eine zweckmässige Aussrüstung ist obligatorisch. Anseilgurt, Klettersteigset, Helm, gutes Schuhwerk, geeignete Bekleidung sowie Handschuhe sind unerlässlich. Ausserdem wird für diese Route eine Stirnlampe benötigt (350 m lange Höhle).
  • Einstieg nur bei beständigem Wetter. Bei Gewitter ist die Begehung des Klettersteiges lebensgefährlich.
  • Lösen Sie keinen Steinschlag aus. Respektieren Sie Flora und Fauna. Hinterlassen Sie keine Abfälle.
  • Jede Begehung erfolgt auf eigene Gefahr.

Autobahn A13 bis Landquart. Ausfahrt 14 nehmen und auf der Nationalstrasse N28 Richtung Landquart, Davos, Vereina fahren. Verlassen Sie die Nationalstrasse in Küblis Richtung St. Antönien, Küblis. Folgen Sie nun der Bergstrasse bis nach St. Antönien, danach Richtung Partnun fahren bis zum Parkplatz 6. 

Ab dem Parkplatz 6 können Sie den Bus alpin (Reservationspflicht) bis zum Berghaus Alpenrösli nutzen.

In St. Antönien sind sämtliche Parkplätze kostenpflichtig. Der letzte Parkplatz P6 befindet sich unterhalb der Partnunstafel, rund 3.5 km ausserhalb von St. Antönien. Der Parkplatz unterhalb der Berghäuser ist für Hausgäste reserviert.

Mit der Rhätischen Bahn nach Schiers oder Küblis und mit dem Postauto nach St. Antönien. Ein Teil der Kurse fährt bis zur Haltestelle Rüti, die übrigen Kurse bis St. Antönien Platz (Dorf). Ab St. Antönien Rüti können Sie den Bus Alpin (Reservationspflicht) bis zum Berghaus Alpenrösli nutzen. 

Zum Fahrplan

Landeskarte 1:25'000, 1157 Sulzfluh
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