Rundtour Bodähütte (markierter Trail Nr. 14)

Schneeschuh

  • Typ Schneeschuh
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 4:00 h
  • Länge 7,4 km
  • Aufstieg 540 m
  • Abstieg 540 m
  • Niedrigster Punkt 1237 m
  • Höchster Punkt 1667 m

Beschreibung

Die herrlich gelegenen Maiensässdörfchen 'Boden' und 'Bova' bieten nicht nur perfektes Schneeschuh-Tourengelände, sondern auch eine Menge Aussicht vom hinteren Prättigau bis zu den St.Antönier Bergen, sowie eine urgemütliche Einkehrmöglichkeit in der kleinen 'Bodähütte'. Eine schon fast tagfüllende Tour an der Wintersonne mit viel Abwechslung und durchaus fordernden 500 Höhenmetern Aufstieg mit einigen steileren Abschnitten.

Trail-Markierung Nr. 14 (rot = mässig anspruchsvoll)

Vom Dorfplatz/Postautohaltestelle geht's am Café Sunnäeggä vorbei leicht abwärts in Richtung Friedhof. Der Trail verlässt die Quartierstrasse und steigt leicht aufwärts um einen faszinierenden Moränenhügel herum an, überquert die Kantonsstrasse und steigt weiter über die Felder an zu den hintersten Häusern im 'Haderegg'. Hier treffen Sie auf den Re-Ra-Rätikon-Sommerwanderweg, dem Sie im unterhaltsamen Auf und Ab folgen bis zur 'Rüfi'. Hier zweigen Sie nach links ab und steigen hangaufwärts, mit unterschiedlicher Steilheit im schönen offenen Wald- und Wiesengelände bis Sie mit Linksbogen zum Schluss und nochmals ordentlich steil die Bodähütte erreichen. (Wem das alles zu steil ist, kann auch bis Gadenstätt auf dem Re-Ra-Rätikon-Sommerweg bleiben, und dann die Schlittelbahn nach links aufwärts benützen bis zur Bodähütte.) Panorama- und Einkehrpunkt! Frisch gestärkt folgen Sie von der Bodähütte bis 'Bova' dem gewalzten Wanderweg. Nun wieder rechts weg und sanft aufwärts durch die Maiensässhütten, bis sich der Trail flacher nach links (südwärts) wendet. Beim Verzweigungspunkt Carals haben Sie den Kulminationspunkt erreicht. Nun abwärts zum nächsten Verzweigungspunkt und anschliessend geht's 110 Höhenmeter steil aber technisch - je nach Schneeverhältnissen - nicht arg schwierig hinunter zum Verzweigungspunkt Ronggaletz. Dieser Abschnitt kann auch umgangen werden: Bleiben Sie einfach auf dem Winterwanderweg, der mit grosser Schlaufe ostwärts auch nach Ronggaletz führt. Nun wieder gemächlicher im offenen Maiensässgelände zum Tüfelstein und weiter zum Haderegg, wo Sie auf die Aufstiegsroute treffen. Das letzte Stück wie im Aufstieg bis ins Dorf zurück.

Gut funktionierende Schneeschuhe, Stöcke mit Wintertellern, gutes Schuhwerk, wintertaugliche Kleidung. Der Wind kann im Winter die gefühlte Temperatur empfindlich herabsetzen: Winterhandschuhe, Mütze, Thermosflasche, etc. nicht vergessen!

Das Mitführen einer kompletten Wintertourenausrüstung inkl. Lawinensuchgerät ist auf den markierten Schneeschuhtrails von Pany und St.Antönien sowie generell auf allen Touren im freien alpinen Gelände empfehlenswert.

Mietmaterial:
Ferienladen/Tourismusbüro St.Antönien, ferienladen@pany-stantoenien.ch , +41 81 332 32 33
Chlasi Salzgeber (Tourenleiter) Pany, info@wandrvogl.ch , +41 79 518 71 04
Dominik Karrer (Tourenleiter) St.Antönien, info@2000plus.ch , +41 79 761 44 58
Caprez Sport Küblis, info@caprez-sport.ch , +41 81 332 36 36

Obligatorische Einkehr in der herrlich gelegenen Bodähütte (geöffnet Sa/So, sowie meist Do und auf Anfrage)! Zurück im Dorf gibt's zudem Aufwärmung in der Pizzeria Don Antonio bzw. im Café Sunnäeggä.

Die Panyer Schneeschuhtrails haben verschiedene Kreuzungspunkte, wo sich eine Tour erweitern, kombinieren, oder auch abkürzen lässt. Beachten Sie die Wegweiser-Angaben und nehmen Sie den Flyer mit der Karte der Trails mit! Der Trail Nr.14 kann gut auch vom Skilift-Parkplatz gestartet werden: Via Verzweigungspunkte Tipi, Tüfelstein, Haderegg erreicht man die beschriebene Route.

Waldpartien und gemischtes Gelände: Bitte bleiben Sie auf dem markierten Trail, um Natur und Wildtiere nicht unnötig zu belasten. In Dorfnähe verlaufen die Trails meist auf Privatgrund. Bitte bleiben Sie auch hier auf der markierten Route.

 

Die markierten Schneeschuh-Trails von Pany und St.Antönien führen ins ungesicherte, teils alpine Wintergelände. Es ist jedem Tourengänger selber überlassen, sich vollständig auszurüsten und sich vor der Tour über die Schnee- und Lawinenverhältnisse zu informieren. Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise im Flyer zu den Schneeschuhtrails und an den zentralen Infotafeln in Pany und St.Antönien.

Die Zeitangabe ist ein Richtwert bei guten Verhältnissen für einigermassen geübte Tourengänger. Zeitangaben für Schneeschuhtouren können je nach Verhältnissen, Ausrüstung und Kondition sehr stark variieren. Planen Sie genug Zeit ein und starten Sie früh zur geplanten Tour!

Diese Tourenbeschreibung und die Markierung im Gelände stellen keine Tourenempfehlung dar. Jeder Begehungsentscheid liegt in der alleinigen Verantwortung des einzelnen Tourengehers. Von einer Begehung bei schlechten Sichtverhältnissen (Nebel, Schneefall, etc.) oder bei erhöhter Lawinengefahr ist dringend abzuraten. Achtung Frühlingsverhältnisse: Ab ca. März und generell an warmen und/oder sehr sonnigen Tagen sind Touren unbedingt frühzeitig zu beenden.

Über die A13 nach Landquart, weiter über die B28 bis nach Küblis. Kurz nach Ortseinfahrt zweigen Sie nach links ab und folgen der Luzeinerstrasse bergauf nach Luzein, Pany, St. Antönien.
Im Dorfzentrum von Pany stehen nur beschränkt Parkplätze zur Verfügung. Benutzen Sie am besten den grossen Gratis-Parkplatz bei der Talstation des Skilifts wenig oberhalb vom Dorf. Bei frisch verschneiten Strassen können 4x4 oder Schneeketten nötig sein, um zum Skilift hinauf zu fahren.
Mit der  Rhätischen Bahn RhB   via Landquart oder Davos nach Küblis und mit dem Postauto weiter nach Pany ( Fahrplanfeld 90.222 ). Auch die Postauto-Linie Fahrplanfeld 90.214 führt von Schiers aus nach Pany.
Swisstopo Skitourenkarte 50‘000, Blatt 248 S ‚Prättigau‘ Swisstopo 25'000, Blatt 1177 'Serneus' Swisstopo 25'000, Blatt 1176 'Schiers'
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