Rundwanderung um den Stelsersee

Wanderrouten

Gewaltige Naturkräfte haben am Ende der letzten Eiszeit die Voraussetzungen zur Entstehung des Stelsersees geschaffen. Heute zeichnet sich der liebliche Bergsee durch wertvolle Verlandungszonen und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt aus.

  • Typ Wanderrouten
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 1:00 h
  • Länge 5 km
  • Aufstieg 230 m
  • Abstieg 230 m
  • Niedrigster Punkt 1470 m
  • Höchster Punkt 1696 m

Beschreibung

Ausgangspunkt der gemütlichen Wanderung ist der Stelserberg. Die Wanderung führt auf einer wenig befahrenen, geteerten Bergstrasse bergaufwärts, den Wegweisern folgend, Richtung Stelsersee. Sollte es Ihnen beim Berghaus zum See den Atem verschlagen, liegt das nicht am angenehmen Aufstieg sondern schon eher am unverschämten Panorama in die Rätikonkette! Das Schweizertor, welches Höhenwanderer ins österreichische Montafon hinüber lässt, kann man nirgends besser bestaunen. Ob Sie bereits einkehren mögen, sei Ihnen überlassen, meist ist die Verlockung der herrlichen Terrasse und der Geschmack der frischen Kuchen zu gross... Folgen Sie weiter den Wegweisern in Richtung Stelsersee.

Der Stelsersee ist bekannt für seine Insektenvielfalt. Seltene Libellen mit klingenden Namen wie die Kleine Moosjungfer oder die Speer-Azurjungfer kommen hier vor.Und bei den Pflanzen lässt sich mancher Höhenrekord verbuchen: Neben der Weissen Seerose gedeiht auch die See-Flechtbinse nirgends in Graubünden so hoch oben wie am Stelsersee.

Pro Natura Engagement: Seit 1947 bemüht sich Pro Natura für die Erhaltung und den Schutz des einmaligen Bergsees, und seit 1972 ist die Organisation Eigentümerin des Stelsersees. Heute umfasst das Schutzgebiet eine Fläche von ca. 7,2 ha.

Bitte beachten Sie die Verhaltensregeln in einem Schutzgebiet: Signalisierte Wege und Pfade nicht verlassen. Hunde an die Leine nehmen. Nicht Campieren oder Baden. Keine Tiere fangen, stören, verfolgen oder einsetzen. Keine Pflanzen pflücken, ausreissen und einsetzen.

Selbstverständlich können Sie die Wanderung auf dem gleichen Weg wieder zurück gehen, eine gute Idee, wenn sie den Kuchen auf später aufgeschoben haben. Anderenfalls nehmen Sie den Weg Richtung Pardiel, Mittellunden und später dann wieder Richtung Mottis Stels.

Crals - Schanenn - Fulried - Junker - Stelsersee - Zum See - Pilidarscha - Schanenn - Crals 

Trekking- oder Wanderschuhe sind ideal, für diese Tour sind aber auch Turnschuhe in Ordnung. Evtl. kleiner Rucksack mit Getränken und einer kleinen Zwischenverpflegung. Wanderstöcke erleichtern Auf- und Abstieg. 

Auf Bestellung werden Ihnen Trottinett / Tretroller für die Talfahrt parat gestellt. Kontaktieren Sie bitte direkt den Anbieter: Tel. + 41 81 328 18 29 (SBM-Events AG, Grüsch).

Von Zürich her kommend auf der A3 und ab Sargans auf der A13 Richtung Chur. Ausfahrt 13 Landquart Richtung Davos nehmen. Nach dem Tunnel folgen Sie der Nationalstrasse B28 bis nach Schiers. Nehmen Sie die erste Ausfahrt und folgen Sie der Wegweisung Richtung stels. Von St. Gallen her kommend auf der A13 Richtung Chur fahren. Ausfahrt 13 Landquart Richtung Davos nehmen. Von Süden her kommend auf der A13 Richtung Zürich fahren. Ausfahrt 13 Landquart Richtung Davos nehmen. Vom Engadin her kommend auf der Nationalstrasse N28 Richtung Landquart fahren. In Schiers 1. Ausfahrt nehmen. 

Auf dem Stelserberg stehen beschränkt Parpklätze zu Verfügung, achten Sie darauf dass Sie ihr Auto auf ausgewiesene Parkplätzen abstellen.

Sie erreichen die Ferienregion Prättigau bequem und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Anreise mit dem Zug nach Landquart ist dank nationaler und internationaler Schnellverbindungen kein Problem. In Landquart können Sie direkt von der SBB (Schweizer Bundesbahn) auf die moderne Zugkomposition der RhB (Rhätische Bahn) umsteigen, die Sie bis nach Schiers fährt. Nach dem Umsteigen auf die Busse von Postauto Graubünden gelangen Sie innert 25 Minuten auf den Stelserberg (Haltestelle Mottis).

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